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Segelboote im Yachthafen von Courseulles-sur-Mer
Côte de Nacre · Calvados

Courseulles-sur-Mer besuchenDer Hafen, die Austern und Juno Beach, zehn Minuten vom 5-Sterne-Campingplatz La Capricieuse

Der einzige aktive Hafen der Côte de Nacre: Fischerboote, eine Fischhalle, Austernbänke — und der Strand, an dem am 6. Juni 1944 vierzehntausend Kanadier an Land gingen.

Entdecken

Courseulles lebt seit jeher vom Meer: Fischfang, Austernzucht seit dem 19. Jahrhundert, Boote in Reparatur. Die Fahrrinne der Seulles führt die Schiffe bis mitten in die Stadt, zwischen Fischhalle und Caféterrassen. Und dann ist da der riesige Strand, der Juno Beach war: Ein Lothringerkreuz markiert die Stelle, an der General de Gaulle am 14. Juni 1944 wieder französischen Boden betrat. Zehn Minuten Fahrt von La Capricieuse, Fünf-Sterne-Campingplatz von Yelloh Village in Luc-sur-Mer: Cottages, ein beheizter Badebereich, ein Restaurant vor Ort und der Strand am Ende der Straße.

Gut zu wissen

Anfahrt

Ab dem Campingplatz
  • 10 kmEntfernung
  • 10 Min.mit dem Auto
  • Entlang der Küstedie Strecke

Der Küstenradweg verbindet Luc-sur-Mer mit Courseulles abseits der Straße: eine Stunde familientaugliche Fahrt, von Anfang bis Ende flach.

Vor Ort

Einen halben Tag einplanen
  • 2 Std.das Juno Beach Centre
  • 1 Std.Hafen und Fischhalle
  • 30 Min.Mole und Kreuz

Die Fischhalle am Kai verkauft den Fang des Tages und die Austern der Bucht; am Samstagmorgen übernimmt der Wochenmarkt den Platz.

Gut zu wissen

Den Besuch planen
  • Ganzjährigdie Fischhalle
  • Eintrittdas Juno Beach Centre
  • GratisStrand und Kreuz

Für das Juno Beach Centre sollte man zwei Stunden einplanen; es bietet eine von jungen Kanadiern geführte Besichtigung der Bunker am Strand.

In der Stadt

Sechs Stationen in Courseulles

Fischerboote im Hafen von Courseulles-sur-Mer

Der Fischereihafen

Eine kleine Flotte von Kuttern, die mit der Flut einläuft, ein Kai, eine Auktionshalle und der Geruch von frischem Fisch. Es ist der letzte aktive Fischereihafen der Côte de Nacre und das schlagende Herz der Stadt: Man kommt ebenso zum Zusehen wie zum Einkaufen.

Die Fahrrinne der Seulles und die Austernbänke von Courseulles

Die Austern und die Fahrrinne

Die Auster von Courseulles, in den Bänken entlang der Seulles gezogen, begründete schon im 19. Jahrhundert den kulinarischen Ruf der Stadt — sie kam auf die Tafel Napoleons III. Man isst sie am Kai, den Booten gegenüber, frisch aus dem Wasser.

Der Panzer Bold am Juno Beach in Courseulles-sur-Mer

Das Juno Beach Centre

Das kanadische Museum zur Landung, in den Dünen genau dort, wo am 6. Juni 1944 vierzehntausend Männer an Land gingen. Es erzählt die Geschichte Kanadas im Krieg und die des Landes selbst: das einzige kanadische Mahnmal der Normandie, betreut von jungen Kanadiern.

Das Lothringerkreuz am Strand von Courseulles-sur-Mer

Das Lothringerkreuz

Achtzehn Meter hoch, in den Sand gesetzt, wo General de Gaulle am 14. Juni 1944 wieder französischen Boden betrat. Churchill und König Georg VI. gingen in den Tagen danach an derselben Stelle an Land: Über diesen Strand ist viel Geschichte gegangen.

Die hölzerne Mole von Courseulles-sur-Mer, die ins Meer hinausreicht

Die Mole

Zwei Holzmolen fassen die Hafeneinfahrt ein und reichen ins Meer hinaus. Man geht bis ans Ende, um den einlaufenden Booten zuzusehen, und Angler werfen hier ihre Ruten aus — der beste Aussichtspunkt auf das Kommen und Gehen im Hafen.

Der weite Sandstrand von Courseulles-sur-Mer

Der Strand

Sand, so weit das Auge reicht, zu beiden Seiten der Fahrrinne, im Sommer bewacht, mit Segelschule und Strandsegeln. Bei Ebbe zieht sich der Strandsaum über hunderte Meter: Kinder verbringen dort ganze Nachmittage, ohne dass ihnen das Wasser über die Knie steigt.

Bildnachweis: Nitot, Turgidson, René Hourdry, Ibex73, Jebulon, Dr Wilson, Marianne Casamance, Dobroš — Wikimedia Commons (CC BY-SA / CC0).

Der Umweg, der sich lohnt

Bei Ebbe

Der bei Ebbe freiliegende Strandsaum von Courseulles-sur-MerFoto: Ibex73 · CC BY-SA 4.0
Bei Springtiden

Muschelsammeln zwischen Courseulles und Luc

Steigt der Tidenkoeffizient über 90, zieht sich das Meer mehrere hundert Meter zurück und legt die Felsen frei: Garnelen in den Pfützen, Herzmuscheln im Sand, Miesmuscheln auf den Steinen. Das Sammeln ist frei, sofern man die Mindestgrößen einhält und die Karte der erlaubten Zonen beachtet, die im Fremdenverkehrsamt aushängt. Gummistiefel und Eimer mitnehmen und zwei Stunden vor Niedrigwasser starten.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Courseulles-sur-Mer

Wie weit ist Courseulles-sur-Mer vom Campingplatz entfernt?+
Zehn Kilometer, zehn Minuten über die Küstenstraße. Mit dem Rad verbindet der Radweg Luc-sur-Mer und Courseulles abseits des Verkehrs: eine flache, familientaugliche Stunde.
Was kann man in Courseulles-sur-Mer unternehmen?+
Das Juno Beach Centre (zwei Stunden), den Hafen mit seiner Fischhalle (eine Stunde), die Mole und das Lothringerkreuz (dreißig Minuten). Strand und Kreuz sind frei zugänglich.
Wo isst man in Courseulles Austern?+
In der Fischhalle am Kai, ganzjährig geöffnet: dort gibt es den Fang des Tages und die Austern von Courseulles, direkt vor der Küste gezogen. Am Samstagmorgen übernimmt der Wochenmarkt den Platz.
Kann man vom Campingplatz aus mit dem Rad nach Courseulles fahren?+
Ja: Der Küstenradweg folgt dem Meer, ohne je die Straße zu queren. Ab dem Campingplatz sollte man eine Stunde einplanen, auf einer von Anfang bis Ende flachen Strecke.

Ihr Standquartier in der Normandie

Fünf-Sterne-Cottages, beheizter Badebereich und der Strand fünfzig Meter entfernt, in Luc-sur-Mer.

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Lageplan — La Capricieuse
Lageplan des Campingplatzes La Capricieuse: Bereiche Omaha, Juno, Sword und Gold, Badelandschaft in der Mitte und direkter Zugang zum Strand
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